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Holz- & Pelletheizungen

Heizen im Kreislauf der Natur

In den letzten Jahren haben erneuerbare Energien stark an Bedeutung gewonnen. Eine grosse Rolle spielt dabei ein Rohstoff, der schon seit Jahrhunderten zu Heizzwecken verwendet wird und nun eine Renaissance erlebt. Als nachwachsende Energiequelle hat Holz Zukunft, nicht zuletzt dank neuer Entwicklungen wie Pellets. Ressourcen sind reichlich vorhanden, denn vom jährlichen Holzzuwachs in den Schweizer Wäldern (etwa 10 Millionen Kubikmeter) wird derzeit knapp die Hälfte genutzt.

CO²–neutral
Heizen mit Holz bedeutet CO²–neutrales Heizen im Kreislauf der Natur. Die Verbrennung von Holz setzt gleich viel Kohlendioxid frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Würde das Holz ungenutzt im Wald verrotten, wäre die CO²–Emission gleich hoch wie bei der Verbrennung.

Ob Pellets, Schnitzel oder Stückholz – Ihr KlimaWelten–Partner zeigt Ihnen gerne die Vorteile der Varianten von Holzheizungen auf.

 

pellets schnitzel 3 stueckholz
Pellets Schnitzel Stückholz

Ökologisch und komfortabel

Stetig wachsender Beliebtheit erfreuen sich Holzheizungen mit sogenannten Pellets. Zu deren Herstellung werden Sägemehl und Hobelspäne getrocknet, unter hohem Druck durch ein Sieb gepresst und anschliessend auf die gewünschte Länge geschnitten. Dank der natürlichen Bindungseigenschaften des Holzbestandteils Lignin sind keine Bindemittel oder Zuschlagsstoffe notwendig.

Verbrennung in Pelletkesseln
Die homogenen Holzpellets lassen sich mit einem Holzanzünder oder automatisch zünden und entflammen schnell und mühelos. Verbrannt werden sie in modernen Pelletkesseln, die sich in Komfort und Bedienung nicht von Öl- oder Gasheizungen unterscheiden. Zwei Kilogramm Pellets ersetzen einen Liter Heizöl, weshalb der Platzbedarf für die Lagerung von Holzpellets etwa doppelt so gross ist wie bei Heizöl.
Es existieren grundsätzlich zwei Arten von Pelletheizungen. Einerseits kleinere Einzelöfen mit einer Leistung von bis zu 8 kW, andererseits Pellet-Zentralheizungen für einen Energiebedarf bis 100 kW.

Kleine Holzschnipsel, grosse Wirkung

Hackschnitzel bestehen zu 100 Prozent aus zerkleinertem Holz und weisen je nach Holzart einen Brennwert von rund 4 kWh/kg Holzschnitzel auf. Sie werden in speziellen Schnitzel-Heizanlagen verbrannt.

Automatischer Transport
Insbesondere grössere Gebäude und Wohnanlagen lassen sich mit Hackschnitzelanlagen sehr gut beheizen. Der Brennstoff wird in einem Speicher zwischengelagert und mit einer Förderschnecke automatisch in den Brenner transportiert.
Ein Wärmespeicher ist nicht unbedingt nötig aber empfehlenswert - zum Beispiel bei einer Kombination von automatischer Holzfeuerung und Solaranlage. Lassen Sie sich von Ihrem KlimaWelten-Partner beraten.

Stück für Stück ökologisch

Nicht nur in Form von Pellets oder Schnitzeln, sondern auch als Stückgut ist Holz als heimischer, nachwachsender und krisensicherer Rohstoff mit neutraler CO2-Bilanz ein ökologisch sinnvolles Heizmaterial.

Wärmeüberschuss speichern
Einen besonderen Vorteil kann Stückholz natürlich hinsichtlich der subjektiven Behaglichkeit aufweisen, etwa beim Verbrennen des Holzes in einem offenen Kamin. Doch auch modernde Systeme können damit betrieben werden. Wer sich für Stückholz entscheidet, muss aber über genügend Platz zur Lagerung verfügen und einen etwas höheren Arbeitsaufwand als bei einer automatischen Pellet- oder Schnitzelfeuerung in Kauf nehmen. Weil die Verbrennung von Stückholz nur chargenweise und nicht kontinuierlich erfolgen kann, erzeugen Stückholzkessel pro Abbrand mehr Wärmeleistung als wirklich benötigt wird. Die überschüssige Energie wird in einen Speicher abgegeben.
Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, ist eine sorgfältige und umsichtige Planung der Anlage äusserst