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Förderbeiträge

Umweltschutz wird belohnt

Wer bei Heizung oder Energiegewinnung besonderen Wert auf umweltfreundliche Technologien und erneuerbare Energien legt, schont nicht nur die Natur, sondern auch den Geldbeutel. Denn oftmals werden Anschaffung und Betrieb von energiebewussten Heizungen mit Fördermitteln unterstützt.

Kantonale Förderprogramme
Die meisten Kantone belohnen Massnahmen zur effizienten Energienutzung. Wer auf Holzfeuerungen oder Solaranlagen, Minergie–Standard oder Wärmepumpen setzt, profitiert oft von speziellen Förderbeiträgen oder Steuerleichterungen. Auskünfte über die Bedingungen und Möglichkeiten erhalten Sie in der Regel bei entsprechenden Fachstellen der kantonalen Bau– oder Umweltbehörde.
Auch zahlreiche Gemeinden und Städte verfügen über eigene Programme zur Förderung von energiebewussten Heizsystemen. Ein verlässlicher Hinweis auf entsprechende Massnahmen ist das Label «Energiestadt» – einen guten Überblick über die lokalen Energieförderprogramme ist zudem unter www.energiestadt.ch zu finden.

Vorzugskonditionen und Gebäudeprogramm
Eine weitere Möglichkeit, das Klima zu schonen und gleichzeitig Geld zu sparen, sind vergünstigte Hypotheken, die von verschiedenen Banken für energiesparende Massnahmen vergeben werden. Zahlreiche Kantonalbanken, Raiffeisen– und Regionalbanken gewähren spezielle Umweltdarlehen, Vorzugszinsen oder Renovationsprämien.
Mit dem Gebäudeprogramm, das im Jahr 2010 die Stiftung Klimarappen abgelöst hat, engagiert sich auch der Bund unter Mitarbeit der Kantone für den Klimaschutz. Neben der Unterstützung von Massnahmen zur Wärmedämmung werden auch Einzelbauteile explizit gefördert. Das Programm dauert zehn Jahre und schüttet jährlich über 130 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe aus. Zudem wird der Einsatz erneuerbarer Energien, moderner Haustechnik und Abwärmenutzung mit Geld aus der Co2-Abgabe und kantonalen Beiträgen unterstützt. Insegsamt stehen pro Jahr rund 300 Millionen Franken zur Verfügung.

Professionelle Beratung
Für jede Art von Forderbeiträgen müssen entsprechende Gesuche jeweils vor Baubeginn gestellt werden. Nachträglich werden keine Zuschüsse mehr entrichtet. Um bei den zahlreichen Möglichkeiten, in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, nicht den Überblick zu verlieren, lohnt sich eine qualifizierte Beratung. Ihr KlimaWelten Partner steht Ihnen bei allen Fragen kompetent zur Seite.